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Herbststimmung Nagelfluh © Piazza & Bilgeri / Hittisau Tourismus

Wandern im Naturpark Nagefluhkette

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Wandern im Naturpark Nagefluhkette

Ein eindrucksvolles Gebiet zum Wandern ist der Naturpark Nagefluhkette. Wanderungen beschreiben online-Landkarten und eine Wanderkarte.

Zwei besondere Regionen – den Bregenzerwald in Österreich und das Allgäu in Deutschland – und 15 Gemeinden vereint der grenzüberschreitende Naturpark Nagelfluhkette. Naturparkgemeinden im Bregenzerwald sind: Doren, Hittisau, Krumbach, Langegg, Lingenau, Riefensberg, Sibratsgfäll und Sulzberg. Seit dem Jahr 2008 steht die reizvolle Kulturlandschaft unter einem besonderen Schutz und trägt das Prädikat „Naturpark“. Seinen Namen verdankt der Naturpark dem Nagelfluhgestein, das man vor allem am Alpenrand findet. Es besteht aus Kies und Geröll, das sich im Laufe der Jahrtausende miteinander verbunden und ein „Konglomerat“ gebildet hat.

Auf Gipfel und ans Wasser im Naturpark Nagefluhkette

Wo sich die Alpen gemächlich erheben, zeigt sich die Landschaft in üppigem Grün und freundlich gewellt, ideal fürs genussvolle Wandern. Wanderungen führen hinauf auf die bis zu 1.800 Meter hohen Berg, über Hochebenen, durch Flusstäler. Orientierung geben online-Karten und Wanderkarten, die vor Ort erhältlich sind. In jeder Gemeinde im Naturpark Nagelfluhkette lassen sich die Besonderheiten des Naturparks auf unterschiedliche Weise er-wandern.

Von Doren aus gelangt man auf dem idyllischen Wander- und Radweg entlang der Bregenzerache nach Egg.

Hittisau ist ein guter Ausgangspunkt für vielfältige Wanderungen. Wandern kann man zum Beispiel über das Hochmoor in der Alpenarena Hochhäderich, auf den Hochhäderich oder auf dem Wasserwanderweg entlang der Bolgenach. Beim Wandern mit Naturpark-Rangern erfährt man mehr über die Flora und Fauna im Naturpark Nagelfluhkette.

Durchs Moor wandern kann man in Krumbach. Vor einigen Jahren hat der Ort seine Moore zugänglich gemacht. Sehenswert sind auch die sieben, von internationalen Architekten geplanten Busstationen des Projektes Bus:Stop Krumbach.

Lohnenswertes Ziel für eine kurze, eindrucksvolle Wanderung ist der Quelltuffweg in Lingenau. Er führt zu Kalksteinablagerungen und Sinterterrassen, die sich im Tal der Subersach gebildet haben. Originell: die „Geschichtenbänke“ in Lingenau, bei denen, mit dem Mobiltelefon abrufbar, Bewohner aus Lingenau Geschichten zum jeweiligen Standort erzählen.

Von Riefensberg aus lassen sich der Hochhäderich und die Alpenarena Hochhäderich sehr gut erwandern. Einen Besuch lohnt auch die Juppenwerkstatt in Riefensberg. Dort sieht man, wie die „Juppe“, die elegante Tracht der Bregenzerwälderinnen, entsteht.

In Sibratsgfäll erinnern entlang der Georunde Rindberg acht künstlerisch gestaltete Stationen an eine große Hangrutschung. Die Installationen erhielten 2017 sogar den österreichischen Staatspreis für Design in der Kategorie Räumliche Gestaltung.

Auf einem Hochplateau in rund 1.000 Metern Höhe thront Sulzberg. Der Ausblick von oben ist fantastisch. Bis zum Bodensee, weit über den Bregenzerwald, das Allgäu und den Naturpark Nageflugkette reicht die Sicht. Das Plateau ist gut mit Wanderwegen erschlossen.

Nagelfluhgestein © Piazza & Bilgeri / Hittisau Tourismus

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