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Der Traum vom eigenen Gemüse

Der Traum vom eigenen Gemüse

Der Traum vom eigenen Gemüse

Ihr Jugendtraum war die eigene Gärtnerei. Nun führt Regina Metzler-Mattes seit 2012 mit Mut, Hartnäckigkeit und Forschergeist reGREENa in Andelsbuch mit einer Floristikabteilung, Gärtnerei, Baumschule und einem Gemüsefeld. Sie ist stolz darauf, sich in einer noch immer männerdominierten Branche zu behaupten.

„Pflanzen sind mein Ein und Alles“, sagt Regina Metzler-Mattes, Inhaberin und Geschäftsführerin der Andelsbucher Gärtnerei reGREENa. Wir sitzen unter einem großen Sonnenschirm zwischen Baumschule und Gemüsefeld. Rundherum wird auf den frisch gemähten Augustwiesen das Spätsommerheu eingefahren.

„Meine Mama hat unser Gemüse selbst angebaut, und meine Oma hatte einen großen Acker, auf dem ich begeistert mitgeholfen habe. Schon als Kind war ich am liebsten draußen.“ 2012 hat sich die Gärtnermeisterin mit nur 23 Jahren selbstständig gemacht. Ein Jugendtraum. „Ich habe mein Sortiment anfangs mit viel Bauchgefühl ausgewählt und versucht, auf alle Kundenwünsche einzugehen. Das hat mich einiges an Lehrgeld gekostet“, erinnert sie sich lachend.

Die neue Gärtnerei sprach sich schnell herum, der reGREENa- Kundenstamm wuchs. 2022 zog der Betrieb mit seinem 13-köpfigen Team an den neuen Standort nahe dem Andelsbucher Dorfkern. Das renovierte, 113 Jahre alten Haus beherbergt nun auch eine Floristikabteilung, dahinter erstrecken sich Gärtnerei, Baumschule und Gemüsefeld. Die 32-jährige Andelsbucherin ist mit vier Brüdern aufgewachsen: „Meine Kindheit war die beste Vorbereitung darauf, mich in einer noch immer männerdominierten Branche zu behaupten.“ Als Zweitjüngste hat sie früh gelernt, sich durchzusetzen. Wer Träume hat, braucht Hartnäckigkeit und Ausdauer: „Wenn jemand sagt: ‚Das geht nicht!‘, sage ich: ‚Das kann nicht sein!‘“

Entscheidend war ein Schulschnuppertag bei einer Floristin. Dort erfuhr die zwölfjährige Regina von der Gartenbaufachschule in Langenlois. Zwei Jahre später zog sie ins Internat im fernen Niederösterreich: „Gut, dass ich vorher nicht wusste, wie viel Heimweh ich anfangs haben würde.“ Regina ist nicht nur risiko- und durchsetzungsfreudig, sondern auch zäh und vernünftig. Sie überstand die ersten, harten Monate und hatte nach vier Jahren Gesellenabschluss und Mittlere Reife. Später absolvierte sie noch die Meisterprüfung.

Winterharte Pflanzen – „Stauden, Sträucher und Obstbäume, Beeren und Kräuter: Alles, was den Winter übersteht“ – sind Reginas Spezialgebiet. Sie machen auch den größten Teil des reGREENa-Sortiments aus. „Aber mein Herz“, sagt sie mit einem liebevollen Blick auf das große Feld, „schlägt fürs Gemüse.“ Dass auch dieser Wunsch in Erfüllung gehen konnte, verdankt Regina ihrem Ehemann Philipp Mattes. Der ausgebildete Maschinenbauingenieur, ebenfalls ein begeisterter und wissbegieriger Gärtner, kümmert sich seit 2018 hauptberuflich um das 4.500 Quadratmeter große Feld und um das GREENzeug: So nennen die beiden den Gemüsezweig von reGREENa.

„Gemüse anzubauen war im Bregenzerwald früher ganz normal. Ich finde es enorm wichtig, das weiterzuführen. Unser Gemüse ist regional, biologisch, vielfältig und darf genauso ‚unperfekt‘ sein, wie Pflanzen eben wachsen.“ Das GREENzeug-Gemüse ist beliebt und fast immer ausverkauft: „Wir verkaufen ab Hof und an die Gastronomie. Überschüsse wie etwa die dreißig Kilogramm Tomaten, die gerade auf dem Herd stehen, kochen wir selbst ein.“ 2021 ist nicht nur die Gärtnerei, sondern auch die Familie Metzler-Mattes gewachsen: Sohn Primus ist inzwischen eineinhalb Jahre alt. Unternehmungslustig stapft er an diesem Nachmittag durch Garten und Geschäft. „Ohne mein phänomenales Team, dem ich zu hundert Prozent vertraue, hätte ich das alles nicht geschafft. Wir sind wie eine große Familie, jeder trägt seinen Teil bei. Freiraum und Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine offene Kommunikation untereinander: Darauf lege ich großen Wert!“

Autorin: Babette Karner
Ausgabe: Reisemagazin Bregenzerwald – Sommer 2023

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