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Sehr schnell auf Schotter …

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… ist man mit dem Gravelbike. Die Brüder Bernd und Josef Frick schätzen das. Denn für sie verbindet das Gravelbike das Beste vom Mountainbiken mit dem Besten vom Rennradfahren. So verbreiten sie diese Art des Radfahrens seit ein paar Jahren im Bregenzerwald.

„Die Sitzposition gleicht der des Rennradfahrens, sie ist aerodynamisch“, erklärt Josef. „Schnell sind wir also immer noch“, ergänzt sein Bruder Bernd. „Auch abseits von Asphalt und Verkehr.“ Bereits nach den ersten Minuten unseres Gesprächs ist mir klar, wie begeistert die zwei von ihren Gravelbikes und deren Möglichkeiten sind. Nun ist aber genug geplaudert, auch wenn die beiden sicher noch stundenlang über die Vorzüge dieser Sportart sprechen könnten. Wir wollen sie aber auch erfahren. Ich steige auf mein Gravelbike. Was wir mitnehmen? Möglichst wenig. Die Regenjacke und einen Müsliriegel in der Rückentasche. Wasser gibt es an jeder Ecke. „Nicht überall findet man Wasser so leicht wie im Bregenzerwald. In manchen Ländern mussten wir für sauberes Wasser sogar auf den Friedhof“, erzählen die beiden von ihren Reisen mit den Gravelbikes.

Wohin fahren wir überhaupt? Die Straße entlang Richtung Schönenbach, den Schotterweg nach Sibratsgfäll, hinauf aufs Renkknie und über den Kamm westseits nach Hittisau. „Wir entscheiden immer unterwegs, wo wir fahren und wie lange“, lautet die Antwort auf meine Frage nach der Routenplanung. Sie planen nämlich nie. Ihr einziges Ziel: Raus aus dem Getümmel und rein in die Natur. Die Straße von Mellau nach Reuthe ist kaum befahren, stelle ich fest. Raum, um die Umgebung zu genießen. „Genau, es hat einen ganz anderen Erholungseffekt. Auf dem Rennrad am Furkajoch hatte ich andauernd im Kopf: Lässt das nächste Auto mich noch stehen?“ Auf dem Rad fühle ich mich tatsächlich mit der Region verbunden. Mit dem Auto hingegen bleibt wenig Zeit zur Wahrnehmung. Gerade die Geräusche gehen unter, auch Gerüche, Wärme und Kälte … „Wir mögen die kulturelle Vielfalt der Dörfer“, bekomme ich am Ortseingang von Bizau zu hören und verstehe nun, warum die zwei noch immer so gern im Bregenzerwald fahren. Der Asphalt geht in Schotter über. Ebene wird zu Berglandschaft. Diese Abwechslung schätzen die Brüder ganz besonders: „Du kannst vom Bodensee aus auf den Hochtannberg hinauf und über die Auenfelder nach Lech fahren. Danach hast du viel Verschiedenes gesehen. Hundert Kilometer sind gar kein Problem. An einem Tag kommst du im ganzen Bregenzerwald herum.“

An einem schönen Fleck legen wir eine Pause ein. Auf meine Frage nach ihren Lieblingsorten folgt ein Lachen: „Ist das nicht wie bei Pilzplätzen? Wenn man sie verrät, sind es nicht mehr die besten? Ehrlich gesagt, habe ich keinen Lieblingsplatz. Es ist schön, wenn ich am Bödele stehe, die Sonne untergeht und ich mich aufs Hinunterfahren freue. Bike ich am Hochtannbergpass der aufgehenden Sonne entgegen, freut mich das genauso. Selbst wenn es regnet und Nebel zwischen den Bäumen hängt, ist es wunderschön.“ Nur bei der Problematik Verkehr und Klima würden sich die beiden etwas mehr politische Initiative wünschen. Eigentlich müsste die Stoßrichtung klar sein. „Wir sind auf der Straße als Nichtmotorisierte ein Fremdkörper. Doch die Straße sollte für alle da sein“, finden die Brüder. „Was also ist das Besondere am Gravelbiken“, frage ich mich seit einigen Kilometern – und frage ich die beiden Experten schließlich. „Neue Strecken, neue Orte finden. Wir lassen uns treiben. Wenn das Wetter schlecht wird, fahren wir in die andere Richtung. Das ist für uns Freiheit. Das Gravelbike ist auch besonders alltagstauglich. Ich fahre damit zur Arbeit und mache dabei noch einen Abstecher sonst wohin. Es verbindet Verkehrsmittel, Sport und Genuss.“ Mit wackeligen Beinen steige ich vom Bike. Ausgepowert, aber glücklich. Wir haben eine beachtliche Strecke zurückgelegt. Erstaunlich, wie facettenreich Gravelbiken ist. „Wie das Leben auch“, merken die Brüder an: „Unterwegssein bringt Erlebnisse mit sich. Ob gut oder schlecht, ist Ansichtssache. Im Nachhinein kann man zum Glück über vieles lachen. Und aus Malheurs sind schon die schönsten Begegnungen entstanden.“

Autorin: Christina Düringer
Ausgabe: Reisemagazin Bregenzerwald – Sommer 2023

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