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Lingenau

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Lingenau

Der verkehrsgünstig gelegene Ort ist die älteste Siedlung im nördlichen Bregenzerwald. Auf 685 Meter Höhe liegt das Dorf, in dem rund 1.500 Menschen leben. Im Zentrum sticht die Pfarrkirche ins Auge.

Sie wurde vor wenigen Jahren renoviert, erhielt eine neue Orgel und einen Architekturpreis. Überraschende Elemente im Innenraum sind ein Olivenbaum, von dessen Wurzeln ein kleiner Wasserlauf entspringt. Er symbolisiert den Jordan. Der neue Altar besteht aus 12 Steinblöcken, die alle aus der Region stammen.

Kultur & Veranstaltungen

Unter dem Motto „Lingenau erzählt“ hat die Gemeinde an ihren Spazier- und Wanderwegen 28 „Geschichten-Bänkle“ platziert. Über einen QR-Code oder mit dem Mobiltelefon sind Tonaufnahmen von Lingenauerinnen und Lingenauern abrufbar. Sie erzählen, passend zum jeweiligen Ausblick, Alltagsgeschichten. Die Geschichten kann man sich wahlweise im örtlichen Dialekt oder auf Hochdeutsch anhören.

Aktivitäten

Hinunter ins Tal der Subersach führt ein ganz besonderer Wanderweg: Im Flusstal haben sich im Laufe der Jahrtausenden Kalksinter und Quelltuffe gebildet, die es sonst kaum irgendwo im Alpenraum gibt. Entlang des gut befestigten, angenehm schattigen „Quelltuff-Weges“ kann man die Formationen und ihre gelb-weißlichen Farbschattierungen bestaunen. Auf die Bedeutung des Waldes macht der Rotenberg-Waldweg an 20 Stationen aufmerksam. Am Weg liegen beispielsweise ein Waldzimmer, ein Hochmoor und eine Naturarena aus dem für diese Gegend typischen Nagelfluh-Gestein. Im Winter macht man sich wandernd auf den Weg oder fährt in eines der nahen Ski- und Langlaufgebiete, zum Beispiel in den Alpenarena Hochhäderich.

Tipps

  • Einblicke in die Bregenzerwälder Gestaltungskultur gibt der „Umgang Bregenzerwald“-Dorfrundgang. Auf die einzelnen Stationen machen dezente, rostfarbene Säulen aufmerksam.
  • Tausende Käselaibe reifen im modernen Käsekeller am Ortsrand von Lingenau. Das Hochregallager kann man von außen besichtigen und vor Ort Käse kaufen.
  • Ein Meisterwerk der Ingenieurs- und Zimmermannskunst ist die auf einem Wanderweg erreichbare Gschwendtobelbrücke zwischen Lingenau und Egg. Die gedeckte Holzbrücke über die Subersach plante 1834 Alois Negrelli, der in späteren Jahren bei der Planung des Suezkanals wesentlich mitwirkte.
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