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Schnee

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„Die Pulverschneehänge am Diedamskopf gehören zu den schönsten, die ich kenne“, sagt ein begeisterter Tourengeher und Tiefschneefahrer. Zu den schönsten? Unter denen sind auch Damüls-Mellau und Warth-Schröcken, oder? Aber klar!

Diedamskopf: Auf Rampen und im Pulver

Über 2.000 Meter Seehöhe und tief im Schnee: Gleich unterhalb des Gipfels liegt die Bergstation der Gondelbahn auf den Diedamskopf. Von der Panoramaterrasse des Bergrestaurants aus sieht man die rund 300 Gipfel des Bregenzerwaldes sowie der Allgäuer Alpen in der Sonne strahlen. Aber wer kommt schon bloß zum Schauen? Fahren wollen wir! Dazu gibt es bestens präparierte Pisten aller Schwierigkeitsstufen. Sogar verwöhnte Ski-Hasen finden hier ihren Fahrspaß: zehn Kilometer talab, wobei 1.200 Höhenmeter überwunden werden. Freestyler lassen so etwas links liegen. Sie schrauben sich lieber durch und über die 35 Rampen und Kicker des Diedamsparks. Und dann gibt es die, denen die ausgeschilderten Pisten bloß anzeigen, wo sie sicher nicht fahren wollen. „Die Pulverschneehänge am Diedamskopf gehören zu den schönsten, die ich kenne“, sagt der begeisterte Tourengeher und Tiefschneefahrer Thomas Dietrich aus Mellau. „Der Naturschnee dort ist bis in den Frühling hinein ein Traum!“ Einen Skipass braucht er trotzdem.

Warth-Schröcken: Tor zum Mekka der Skifahrer

Dort, wo der Bregenzerwald beinahe schon aufhört, beginnt für viele erst das richtige Skifahren. Das Skigebiet Warth-Schröcken war längst eines der größten im Land, ehe es auch das noch übertraf. Über den Auenfeldjet ist es nun mit Lech-Zürs verbunden. Die Flexenbahn wiederum führt von Zürs nach Stuben/Rauz. So steht man plötzlich in der Skiregion Ski Arlberg. Manche sagen Mekka dazu, weil sie sich jedes Jahr auf „die Haddsch“ hierher aufmachen. Über 300 Pistenkilometer, beinahe neunzig Liftanlagen. Das größte Skigebiet Österreichs, eines der größten der Welt. Und in Warth fängt alles an. Auch der Weg zum „Run of Fame“. Die Runde ist den Skilegenden vom Arlberg gewidmet. Auf 85 Kilometer Piste und 18.000 Höhenmetern kann man sich skifahrend an ihre Leistungen erinnern. Mindestens bis Ostern und auf über 2.500 Meter Seehöhe. Was ist Schnee? Wasser in seiner schönsten Form.

Damüls-Mellau: Ideal für Familien und Freerider

Hundert Kilometer Piste. Das freut den Wintersportler, denn wer will schon immer dieselbe Strecke fahren? Für Familien hört im Skigebiet Damüls-Mellau das Ski- und Snowboardvergnügen nie auf. Zeitgemäße Liftanlagen (wer, und sei er Nostalgiker, hängt schon gern an alten?), 10er- Gondelbahn und zwei beleuchtete Skitunnel. Nein, Geisterfahrer kommen einem hier sicher nicht entgegen, denn welcher Ski oder welches Board läuft schon aufwärts?

Für Freerider ist das genau der richtige Platz – ganz genau, denn hier liegt der größte Snowpark des Landes. „Super ist, dass man nicht so weit ins Tal hinein fahren muss“, erklärt Snowpark-Chef Alton den Erfolg des Skigebiets auch bei Tagestouristen (siehe auch Porträt Seite 14). „Man parkt bequem in Mellau und ist mit der Gondel in sechs Minuten im Skigebiet.“

Autor: Bartholomäus Natter
Ausgabe: Reisemagazin Winter 2018-19

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