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Form im Wald

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Isabella Natter-Spets vom designforum Vorarlberg schreibt über altes und neues Design im Bregenzerwald „In Österreich, Deutschland und der Schweiz natürlich. Aber auch im Oman, in Indien, Singapur, Moskau, auf Mallorca und in Norwegen oben.“

Der Architekt und Lichtdesigner Georg Bechter lächelt. Man sieht, wie es ihn freut, dass seine Leuchten aus dem Bregenzerwald nur ein paar Jahre nach Firmengründung an diesen Orten zu finden sind. Dabei wollte der junge Architekt eigentlich keine Lichtproduktionsfirma gründen. Wenn aber niemand das produzieren kann, was man ersonnen hat, „dann muss man es eben selber tun“. 2015 hat er den Design-Staatspreis in der Kategorie „Produktgestaltung Konsumgüter“ für seinen „Baldachin – Integrierter Deckenanschluss für Hängeleuchten“ erhalten. Was Bechter produziert, lässt sich nicht so leicht einordnen. Man ist geneigt, von Licht-Skulpturen zu sprechen.

Technisch gesehen, sind es Licht-Einbauelemente. Sie werden flächenbündig mit Gipskartonplatten verspachtelt. So entstehen fließende, fast magische Übergänge zwischen Raum und Lichtquelle. Genau das macht die Leuchten von Bechter aus: Sie erzeugen eine subtile Weichheit im Raum. Der Architekt hat herausgefunden, dass er durch die Beleuchtung einen enormen atmosphärischen Effekt in Räumen erreichen kann. Für die Gestaltung des Schmuckladens „Glanzstück“ in Hittisau entwickelt er einen Prototyp zur Beleuchtung des Raums. Dieses Vorgehen entspricht der Art und Weise, wie Bechter und sein Team sich ihren Aufgaben stellen: Es geht darum, Sonderlösungen zu finden, die neue Möglichkeiten eröffnen und mehr leisten als Standardprodukte. Das bedingt freilich, dass man „ein bisschen länger nachdenken muss“.

Inzwischen ist aus dieser ersten Leuchte eine kleine Familie geworden mit Namen wie Verve, Volem, Vlobe, Vouge, Velvet und Baldachin. Sie haben schon mehrere Design-Preise erhalten, darunter den renommierten red dot award 2015. Was kommt als nächstes? „Wir wollen hier im Bregenzerwald produzieren – auch künftig“, sagt Georg Bechter. „Jetzt geht es darum, aus den bestehenden Elementen mehrere Lösungen zu entwickeln und die Settings immer weiter zu verfeinern. Dabei haben wir den Anspruch, als Winzigbetrieb zwischen weltweit agierenden Lichtproduzenten unser Potenzial zum Mitgestalten aktiv zu nutzen.“ So ist gerade die Umstellung auf hochleistungsfähige LEDs im Gange. Und es wird mit den Raumoberflächen experimentiert. Dabei soll etwas entstehen, das Georg „leuchtende Raumdeformation“ nennt. Wir werden sehen, wie er uns ein neues Licht aufsteckt.

Autorin: Isabella Natter-Spets

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Die „Eintrittskarte“ zu allen bewegten und genussvollen Bergerlebnissen ist die Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal. Sie bringt Besucher beliebig oft per Bergbahn nach oben, gilt für umweltfreundliche Fahrten mit den öffentlichen Bussen und zudem für erfrischend-entspannende Stunden in den Freibädern.

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