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Am Bike zum Panoramarundblick

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Am Bike zum Panoramarundblick

Der Südtiroler Johannes Larch hat im Bregenzerwald seine Liebe und seine Leidenschaft gefunden. Als Bergretter und Moutainbike- Trainer sorgt er für Sicherheit und Spaß am Berg.

Was bringt einen Südtiroler in den Bregenzerwald? An den Bergen kann es kaum liegen, die hätte er in Südtirol ja auch vor der Haustür. Also wohl die Liebe zu einer Frau … Doch sie ist nicht das Einzige, was Johannes Larch mit dem Bregenzerwald verbindet. Seit einigen Jahren betreibt er mit einem Team von außerordentlichen Sportlern eine Bike-Schule in Au. In Sterzing geboren, war Larch bis zu seinem 22. Lebensjahr Eishockeyspieler. Mit 16 Jahren wurde er Profi, spielte in verschiedenen Ligen in Schweden, Deutschland und der Schweiz. Als Ausgleich und um sich im Sommer fit zu halten, radelte er durch die Südtiroler Bergwelt. Ein Motorradunfall bedeutete ein jähes Karriereende – und in der Reha bekam das Radfahren eine neue, wichtige Rolle.

Berufshalber kam er nach Au, der Liebe wegen ist er geblieben. Der Südtiroler bemüht sich nicht nur um die Vermittlung von Radfahrkönnen im Bregenzerwald, er ist auch als Bergretter aktiv. Als Alpin- und Bergführer – diese Ausbildung hatte er noch im italienischen Heer absolviert – ist er der Bergwelt mit dem Bike wie auch zu Fuß verbunden.

 

„Begeistert hat mich das Mountainbiken schon immer – vor allem auch das Rennenfahren. Mittlerweile finde ich an dieser Sportart aber besonders faszinierend, dass man sie auch noch im fortgeschrittenen Alter ausüben kann, wenn man aktiv bleibt.“

Johannes Larch

Das bestätigen auch die anderen Guides und Fahrtechniktrainer der Bike-Schule Au. Ihre Kunden sind Jugendliche und etwas ältere Anfänger ebenso wie Profis, die sich Tipps und Tricks von den erfahrenen Instruktoren und Guides erhoffen.

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Doch auch in die Landschaft des Bregenzerwalds hat sich der Südtiroler Larch verliebt. Die Berge hier sind etwas weniger kantig und eckig als in seiner Heimat. „Im Bregenzerwald findet man eigentlich alles, was das Biker-Herz höherschlagen lässt. Auf sehr gut ausgebauten Güterwegen kann man mit dem Bike fast jeden Gipfel erreichen. Bereits ab mittleren Höhen gibt es Panorama-Rundblicke, die den harten Aufstieg belohnen. Mehrere Lifte und Seilbahnen bieten einen Mountainbike-Transport an. Auch das gemütliche Beisammensitzen in Alphütten oder Bergrestaurants kommt dank der vielen Einkehrmöglichkeiten bei jeder Tour nicht zu kurz.“ Die Fahrtechnik-Trainingskurse der Bike-Schule werden in Au auf einem separaten und mit allerlei Hindernissen gespickten Weg abgehalten. Die Kurse stehen unter dem Motto „Mehr Spaß am Biken.“ Sie vermitteln alles Wissenswerte, von Brems- und Schalttechnik bis zu Freeride-Basiswissen und dem sicheren Fahren im Gelände. Es gibt auch Fahrtrainings für Kinder und spezielle Angebote für Mountainbikerinnen. Das Angebot kommt bei Gästen wie Einheimischen gut an, auch wenn der Anfang doch recht mühsam war und schon ein bisschen Mut erforderte, wie Johannes Larch erzählt: „Wegbereiter der ersten Stunde war Christian Reich. Er glaubte von Beginn an die Zukunft des Mountainbikens als Sportart und ist noch immer im Team tätig.“ Der Bregenzerwald bietet insgesamt über 450 ausgeschilderte Mountainbike-Kilometer, auf 14.000 Höhenmeter aufgeteilt. „Und da sind unsere Geheimtipps noch gar nicht dabei“, lacht Johannes Larch.

Autorin: Silke Ritter

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