Bregenzerwald

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Touren-Tipp für Einsteiger: Hirschberg

Traumhaftes Skigelände in einem ehemaligen Pistenareal.

Im Winter ist das Bizauer Seitental ein Ort der Ruhe. Ganz menschenleer ist es am Hirschberg im Winter nicht. Bei Tourengehern und Schneeschuhwanderern ist der Hirschberg als nahzu lawinensicheres Gebiet bekannt.

Unser Buch-Tipp für Interessierte:
"Skitourenführer Bregenzerwald inkl. Großes Walsertal und Lechquellengebirge" von A. Kempf / R. Kempf erschienen im Panico Alpinverlag



Talort: Bizau, 681 m, in einem stillen Seitental zwischen Bezau und Schnepfau.
Ausgangspunkt: Hütten, Talstation der Hirschberg-Sesselbahn (nur im Sommer in Betrieb), 790 m, großer Parkplatz.
Aufstiegszeiten: Talstation - Bergstation 1.45 Std., Bergstation - Hirschberg-Plateau 45 Min.
Höhenmeter: 870
Anforderungen: Leichte Skitour über ehemalige Pisten, die durchwegs skifreundlich geneigt sind und im Pistenplan teilweise sogar als schwarz eingestuft waren. Erst oberhalb der Bergstation legt sich das Gelände etwas zurück.
Hangrichtung: Nordwest, Südwest
Lawinengefährdung: Selten gefährdet, eine Gefahr kann bei richtiger Spuranlage nahezu ausgeschlossen werden.
Günstige Zeit:: Dezember - Anfang März
Variante: Der Gipfel des Hirschbergs selbst wird kaum bestiegen, da die lange Querung vom ehemaligen Skigebiet zur Mittleren Hirschbergalpe flach und häufig lawinengefährdet ist. Ab dieser führt der Aufstieg über die Obere Hirschbergalpe und weiter über die Südhänge des Hirschbergs auf den Gipfel.
Beschreibung: Von der Talstation folgt man der ehemaligen Hirschberg-Abfahrt, wobei der unterste Abschnitt sehr der Sonne ausgesetzt ist und daher manchmal Schneeprobleme hat. Nach etwa 100 Höhenmetern verändert sich die Exposition, so dass der weitere Anstieg meist gute Bedingungen bietet. Je nach Lust und Laune wählt man den Aufstieg entlan gder Hirschberg-Abfahrt oder entlang der steileren FIS-Abfahrt. Beide treffen bei der Bergstation (1436 m) wieder zusammen. Links an der Station vorbei und über sonnige Hänge zur Bergstation des Plattenkogelliftes oder an der alten Talstation des Liftes vorbei zu den mehr nordwestseitig ausgerichteten Pulverschneehängen des Stöcklerlifts und hinauf zum westlichen Eckpunkt des zum Hirschberg ziehenden Kammes. Abfahrt wie Aufstieg, wobei man neben den ehemaligen Pisten auch noch zwei Skirouten zur Auswahl hat. Ein alter Pistenplan mit den eingezeichneten Möglichkeiten hängt bei der Talstation.
Quelle Touren-Tipp: ROTHER Skitourenführer von Stefan Herbke erschienen im Bergverlag Rother, München
Weitere Topangebote:
Skitouren Schnupper-Pauschale

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